regional aktiv - Kompetenzen FROELICH & SPORBECK

Die Planungen von FROELICH & SPORBECK zeichnen sich insbesondere dadurch aus, dass neben den stadtplanerischen und städtebaulichen Aspekten die Kompetenz in Themen der Umweltplanung gleichgewichtig vertreten ist. Dadurch können die für rechtssichere und nachhaltige Planungsvorgaben immer wichtiger werdenden Aspekte wie beispielsweise des Artenschutzes, des europäischen Gebietsschutzes (Natura-2000-Gebiete), der Klimavorsorge und Klimaanpassung, des Bodenschutzes, der nachhaltigen Landnutzung, des Grundwasserschutzes oder des Hochwasserschutzes in Planungen aus einer Hand umgesetzt werden. Dies ermöglicht die Minimierung von Schnittstellen und führt insgesamt zu einer zügigen und für den Auftraggeber wirtschaftlichen sowie koordinierungsarmen Abarbeitung der komplexen Planungsanforderungen.

Mit diesem Ansatz bearbeiten wir sowohl kleine Bebauungspläne für Einzelvorhaben als auch differenzierte B-Pläne für Großvorhaben und flächendeckende Flächennutzungspläne für Kommunen jeder Größe, einschließlich der hierfür ggf. erforderlichen Teilgutachten zum Artenschutz und zur FFH-Verträglichkeit etc.

Fachinformationen

Die Bauleitplanung ist das zentrale Instrumentarium der räumlichen kommunalen
Entwicklungsplanung und somit gleichzeitig ein Kernstück der kommunalen
Planungshoheit.
Der Vollzug erfolgt auf Grundlage der Regelungen im Baugesetzbuch (BauGB) auf
zwei Ebenen:

  • Im Zuge der vorbereitenden Bauleitplanung (§§ 5–7 BauGB) durch die Aufstellung eines Flächennutzungsplans für das gesamte Gemeindegebiet und
  • n der verbindlichen Bauleitplanung (§§ 8-10 BauGB) für Teilbereiche.

Das BauGB stellt hohe querschnittsbezogene planerische Anforderungen an die
Bauleitplanung. So soll sie nach den Grundsätzen des § 1 BauGB i.V.m. § 1a BauGB
u. a. dazu beitragen, eine menschenwürdige Umwelt zu sichern und die natürlichen
Lebensgrundlagen zu schützen und zu entwickeln. Daher unterliegen Bauleitpläne
der Umweltprüfung gem. § 2 Abs. 4 BauGB deren Ergebnisse obligatorisch im
Umweltbericht nach den Vorgaben des § 2a BauGB i.V.m. Anlage 1 BauGB
dokumentiert werden.
Die im Umweltbericht ermittelten erheblichen Beeinträchtigungen von Natur und
Landschaft sind nach der naturschutzfachlichen Eingriffsregelung gem. § 14 bis §
18 BNatSchG zu kompensieren. Als weiterer regelmäßiger Teil der Umweltprüfung in
der Bauleitplanung ist nach aktuell geltendem Recht die Bewältigung der
Vorschriften zum Schutz der besonders und streng geschützten Arten. Dies umfasst
die Prüfung der Verbotstatbestände nach § 44 BNatSchG, so dass die
abwägungsrelevanten Belange des Artenschutzes bei jeder Aufstellung oder
Änderung eines Bauleitplans zu überprüfen sind.

Maßgebend für die Praktikabilität und den Vollzug von Bauleitplänen sind
eindeutige und rechtssichere Darstellungen und Festsetzungen sowie der
interdisziplinäre Bezug zwischen den städtebaulichen und landschaftsökologischen
Aspekten in der Bauleitplanung. In den letzten Jahren hat sich gezeigt, dass vor
allem umweltrelevante Regelungen zunehmend an Bedeutung gewinnen und die
strengen Maßstäbe der Umweltprüfung die Anforderungen an Regelungsinhalte
deutlich erhöhen.



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