Linienbestimmung zum Neubau der A 535 - Ruhralleetunnel

Es ist geplant, den Durchgangsverkehr der Ruhrallee und des nördlichen Abschnittes der Wuppertaler Straße in Essen (Bundesstraße B 227) im Bereich zwischen der Sartoriusstraße und der Anschlussstelle zur A 52  in einem Tunnel („Ruhralleetunnel“) zu führen. Durch die Tunnellage werden die Anwohner im dicht besiedelten Bereich zwischen der Einmündung der Frankenstraße und der Zufahrt zur A 52 vor allem in Bezug auf Beeinträchtigungen durch Luftschadstoffe und Schall entlastet.

Sowohl in der Machbarkeitsstudie (Untersuchung der technischen und umweltbezogenen Machbarkeit) als auch in der UVS (auch Untersuchung von städtebaulichen Gesichtspunkten) stellt sich die Variante II als die günstigere der drei Alternativen dar, weil sie die insgesamt längere Tunnelstrecke mit dem weiter südlich liegenden südlichen Tunnelportal aufweist, den längeren Anteil von Tunnelabschnitten, die in bergmännischer Bauweise hergestellt werden, besitzt und die kürzeren Rampentrecken in Trog- und Niveaulage hat. Sie stellt sich auch unter Berücksichtigung der Baukosten mit ca. 236 Mio. € als die günstigste der drei Alternativen dar.

Planerische Leistungen

  • Machbarkeitsstudie (umweltfachlicher Teil)
  • Umweltverträglichkeitsstudie mit Städtebau
  • umweltbezogene Prüfung der Baulogistik und des Massentransportes
  • FFH-Verträglichkeitsprüfung ("Heisinger Ruhraue")

Projektdaten

Auftraggeber: Landesbetrieb Straßenbau NRW, Planungs- und Baucenter Ruhr Essen
Bearbeitungszeitraum: 2004ff
Plangebietsgröße: ca. 520 ha

  • SUCHE