Umweltrisikoeinschätzung zum 7. Ausbauplan für
die Staatsstraßen in Bayern

Im Rahmen der Erstellung des 7. Ausbauplanes für die Staatsstraßen in Bayern wird eine Umweltrisikoeinschätzung (URE) für ca. 590 Projekte durchgeführt. Die Studie lehnt sich teilweise an die Bewertungsmethodik der URE des Bundesverkehrswegeplanes (BVWP) von 2003 an. Der wesentlichste Unterschied zu dessen Methodik besteht aber v. a. darin, dass das Umweltrisiko hier nicht projektbezogen, sondern planungsraumbezogen ermittelt wird.

Auf Grundlage von Bedeutungs- und Empfindlichkeitskriterien erfolgt jeweils eine Umweltrisikoeinstufung für die potentiellen Projekträume. Weiterhin wird die Methodik des BVWP zum Einen an die speziell in Bayern vorliegenden Grundlagendaten, welche die Datenbasis für maßgebliche Raumwiderstandskriterien bilden, angepasst. Zum Anderen wird die URE wegen der zunehmenden Bedeutung des Artenschutzes sowie des Biotopverbundes in der Planung und
Zulassung von Straßenbauprojekten durch nachrichtliche Informationen zu diesen Aspekten ergänzt.

Planerische Leistungen

  • Raumanalyse und Raumbewertung
  • NATURA 2000-Betroffenheitsanalyse
  • Umweltrisikoeinschätzung
  • Plausibilitätsprüfung
  • Variantenentwicklung
  • GIS-Bearbeitung und interaktive layer-pdf-Darstellung

Projektdaten

Auftraggeber: Oberste Baubehörde im Bayerischen Staatsministerium des Innern
Bearbeitungszeitraum: 2010 - 2011
Plangebietsgröße: Freistaat Bayern

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