Neubau der B 508 - Ortsumgehung Kreuztal-Ferndorf (Querspange Kreuztal bis zur L 728)

Der Bundesverkehrswegeplan weist die B 508 - Ortsumgehung Kreuztal-Ferndorf - im vordringlichen Bedarf als neues Vorhaben mit einer Länge von 6,1 km aus. Die Gesamtplanungen für die B 508n sehen einen durchgehenden überwiegenden Neubau der West-Ost-Straßen-verbindung von der B 54n über Kreuztal, Hilchenbach und Erndtebrück nach Bad Laasphe/Wallau (Hessen) als besonders dringlich vor.

Zur detaillierten Festlegung der Untersuchungsinhalte der vom Vorhabensträger vorzulegenden Unterlagen nach § 6 UVPG wurde ein sogenanntes „Scoping-Verfahren“ im Sinne des § 5 UVPG unter Beteiligung der betroffenen Träger öffentlicher Belange durchgeführt. Die Erarbeitung der Umweltverträglichkeitsstudie als fachplanerischer und medienübergreifender Beitrag zur Umweltverträglichkeitsprüfung berücksichtigt die Abstimmungsergebnisse des Scopings.

Die UVS ermittelt und beschreibt die Auswirkungen auf die Schutzgüter gemäß § 2 UVPG bzw. Art. 3 UVP-RL und trägt wesentlich dazu bei, eine möglichst umweltverträgliche Trassen-alternative im Rahmen des Neubaus der B 508 als Ortsumgehung von Kreuztal-Ferndorf zu finden.

Planerische Leistungen

  • Umweltverträglichkeitsstudie
  • Faunistische Sonderuntersuchungen (in UVS integriert)
  • Artenschutzrechtliche Untersuchung

Projektdaten

Auftraggeber: Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen,
Regionalniederlassung Südwestfalen
Bearbeitungszeitraum: 2006 - 2008
Plangebietsgröße: 1.169 ha

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