Braunkohlenplan Garzweiler II, Sachlicher Teilplan Sicherung einer Trasse für die Rheinwassertransportleitung

Der am 31. März 1995 durch das MURL NRW genehmigte Braunkohlenplan Garzweiler II hat die Befüllung des Restsees mit Rheinwasser sowie die Bereitstellung von Ersatz-, Ausgleichs- und Ökowasser mit Rheinwasser nach 2030 als Ziele der Raumordnung festgelegt. Dazu ist der Bau und Betrieb einer Rheinwassertransportleitung vom Rhein bis zum RWE-Betriebsgelände bei Frimmersdorf erforderlich. Der zur Aufstellung anstehende Braunkohlenplan dient der landesplanerischen Ausweisung einer Rheinwassertransportleitung (Entnahmestelle am Rhein und Leitungstrasse).

Im Hinblick auf die Trassenkorridore führt die umweltfachliche Restriktionsbewertung zu zwei Planungsoptionen (Nord- und Südkorridor). Bei Betrachtung und Vergleich der Bewertungskriterien ist der nördliche Trassenkorridor günstiger als der südliche Trassenkorridor.

Bei einer Gesamtbewertung der drei möglichen Entnahmebereiche und der beiden Trassenkorridore stellt sich der nördliche Trassenkorridor mit einem Entnahmebereich zwischen den Bayer Sportanlagen und Piwipp (Rhein-km 711,50–713,45) insgesamt als Vorzugslösung dar.

Planerische Leistungen

  • Scoping-Verfahren
  • Umweltprüfung
  • Umweltverträglichkeitsprüfung
  • (Wasserbauliche Untersuchungen)
  • Artenschutzrechtlicher Fachbeitrag
  • Landschaftspflegerischer Begleitplan
  • Faunistische und floristische Kartierungen

Projektdaten

Auftraggeber: RWE Power AG, Köln
Bearbeitungszeitraum: 2013-2015 ff
Plangebietsgröße: 169 qkm (UP); 1.620 ha (UVP)


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