Braunkohlenplan Garzweiler II, Sachlicher Teilplan Sicherung einer Trasse für die Rheinwassertransportleitung

Der am 31. März 1995 durch das MURL NRW genehmigte Braunkohlenplan Garzweiler II hat die Befüllung des Restsees mit Rheinwasser. Dazu ist der Bau und Betrieb einer Rheinwassertransportleitung vom Rhein bis zum RWE-Betriebsgelände bei Frimmersdorf erforderlich. 

Im Hinblick auf die Trassenkorridore führt die umweltfachliche Restriktionsbewertung zu zwei Planungsoptionen (Nord- und Südkorridor). Bei Betrachtung und Vergleich der Bewertungskriterien ist der nördliche Trassenkorridor günstiger als der südliche Trassenkorridor.

In der Gesamtbewertung der drei möglichen Entnahmebereiche und der beiden Trassenkorridore stellt sich der nördliche Trassenkorridor mit einem Entnahmebereich zwischen den Bayer Sportanlagen und Piwipp insgesamt als Vorzugslösung dar.

Planerische Leistungen

  • Scoping-Verfahren
  • Umweltprüfung/SUP
  • Umweltverträglichkeitsprüfung
  • (Wasserbauliche Untersuchungen)
  • Landschaftspflegerischer Begleitplan
  • Artenschutzrechtlicher Fachbeitrag
  • Faunistische und floristische Kartierungen

Projektdaten

Auftraggeber: RWE Power AG, Köln
Bearbeitungszeitraum: 2013-2017
Plangebietsgröße: 169 km² (UP); 1.620 ha (UVP)

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