NN Entflechtung des Springbachs von der Mischwasserkanalisation (Gelsenkirchen)

Die AGG Gelsenkanal plant im Bereich der Stadtteile Gelsenkirchen-Erle und ‑Resser Mark bis 2016 die die Entflechtung des in weiten Teilen verrohrten bzw. in einem offenen Gerinne durch die Kleingartenanlage Buer-Erle verlaufenden Gewässers Springbach von der Mischwasserkanalisation sowie dessen Verlegung und Anschluss an die Emscher im Freigefälle.

Das Vorhaben steht im Zusammenhang mit dem naturnahen Umbau des Emscher-Systems als Projekt zur Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie in NRW und soll zudem den Hochwasserschutz der Kleingartenanlage verbessern. Die Anlage eines offenen Bachgerinnes ist aber auch mit Eingriffen in den Boden- und Grundwasserkörper sowie in forstlich geprägte Waldbestände verbunden.

Neben der Abarbeitung der Eingriffsregelung (§ 13ff. BNatSchG) sind die Belange des gesetzlichen Artenschutzes (§§ 44, 45 BNatSchG) sowie die forstrechtlichen Belange zu berücksichtigen. Darüber hinaus ist zu prüfen, ob erhebliche nachteilige Umweltauswirkungen auf die Schutzgüter gem. § 2 UVPG entstehen können.

Planerische Leistungen

  • Prüfung der UVP-Pflicht nach § 3c UVPG
  • Faunistische und vegetationskundliche Untersuchungen
  • Artenschutzrechtliche Prüfung
  • Landschaftspflegerische Begleitplanung
  • Waldumwandlungsantrag

Projektdaten

Auftraggeber: Abwassergesellschaft Gelsenkirchen (AGG Gelsenkanal mbH)
Bearbeitungszeitraum: 2011-2016
Plangebietsgröße: 53 ha

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