Windenergieanlage „Lüdenscheid - Versetalsperre“

Die Mark-E Aktiengesellschaft (Hagen), Enervie Gruppe, plant mehrere Projekte zur Errichtung von Windenergieanlagen (WEA). Eines davon ist das Windkraftprojekt „Lüdenscheid ‑ Versetalsperre“ auf dem „Berghahn“.

Da projektbedingt artenschutzrechtlich relevante Auswirkungen durch das Vorhaben möglich sind, wird für die europarechtlich geschützten Arten die Einschlägigkeit der Verbotstatbestände gem. § 44 Abs. 1 BNatSchG geprüft. Dies erfolgt insbesondere auch auf Grundlage zuvor durchgeführter spezieller faunistischer Untersuchungen zu den Artengruppen der Fledermäuse und Vögel, zum Vorkommen der Haselmaus sowie von Amphibien und Reptilien.

Neben Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen zur Kompensation von Eingriffen in die Biotopstrukturen und in das Landschaftsbild nach § 15 Abs. 2 BNatSchG werden im Landschaftspflegerischen Begleitplan (LBP) auch die Maßnahmenkomponenten mit artenschutzrechtlichem Bezug festgesetzt. Hierzu gehören sowohl Bauzeitenregelungen und Regelungen zur Bauausführung und ökologischen Baubegleitung als auch eine naturnahe Gestaltung von Waldrändern, die sich zur Anlage von Haselmausnestern eignen. Darüber hinaus werden im LBP forstliche Ersatzmaßnahmen nach § 39 Landesforstgesetz (LFoG) festgesetzt.

Planerische Leistungen

  • Artenschutzrechtliche Prüfung
  • Faunistische Untersuchungen inkl. Haselmauserfassung
  • Landschaftspflegerische Begleitplanung mit Konfliktanalyse Landschaftsbild

Projektdaten

Auftraggeber: Mark-E AG Enervie Gruppe, Hagen
Bearbeitungszeitraum: 2012-2015
Plangebietsgröße: ca. 10 ha

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